Das GITZ – ein unabhängiger Verein.

Im Gastrointestinalen Tumornetzwerk Zürich (GITZ) reden wir unter Expert:innen auf Augenhöhe. Im wöchentlichen Tumorboard diskutieren wir konstruktiv und zielgerichtet. Auch Meinungsverschiedenheiten haben hier einen Platz – denn wir verfolgen gemeinsam das Ziel, Betroffenen die bestmögliche Behandlungsempfehlung zu geben.

Das GITZ ist ein unabhängiger Verein, der gezielt Synergien nutzt. So teilen wir das viszeralonkologische Tumorboard mit der Hirslanden Klinik. Wöchentlich finden zwei hybride Treffen statt: Das GITZ-Tumorboard dienstags um 17 Uhr, das Hirslanden-Klinik-Tumorboard mittwochs um 17 Uhr. Die Einnahmen vom GITZ-Tumorboard fliessen in das Vereinsvermögen, womit wir beispielsweise das Projekt Organerhalt, die Erstellung von schweizerischen Behandlungsrichtlinien (Gastrointestinal Cancer Guidelines), Studien oder Fortbildungen finanzieren.

Fallanmeldung beim Tumorboard

Um einen Behandlungsfall anzumelden, benötigen Sie eine HIN-ID und Zugang zu unserem HIN-Medical Board. Es besteht die Möglichkeit, dass wir den Fall für Sie erfassen und/oder stellvertretend am Tumorboard vorstellen. Eine Zuschaltung per Telefon ist ebenfalls möglich.

Fortbildungen

Tumorboard-Fortbildung:Neuste Entwicklungen HCC

8. Oktober 2024
17.45 bis 18.30 Uhr
hybrid

Anmelden

Referent:

Prof. Peter R. Galle, Direktor der Klinik Universitätsmedizin Mainz, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologe, Hepatologe

Veranstaltungsort:

Videokonferenzraum Klinik im Park, 1. UG
Seestrasse 247
8038 Zürich

Oder via Teams
(Link folgt nach Anmeldung)

Sponsoren:

Meet the experts:Organerhalt bei Rektumkarzinom

28. November 2024
16.00 bis 19.00 Uhr
vor Ort Event

Anmelden

Referent:innen:

Dr. med. Cristina Picardi

Prof. Dr. med. Fréderic Ris

Dr. med. Michael Montemurro

Prof. Krzysztof Bujko

Prof. Christopher Rao

Dr. med. Daniel Helbling

Veranstaltungsort:

Headsquater
Raum Kallisto
Uraniastrasse 31
8001 Zürich

Sponsoren:

Laufende Studien / Register

Nur die Forschung kann die Entwicklung der gastrointestinalen Medizin vorantreiben. Das GITZ unterstützt daher die Durchführung von Studien in diesem Bereich.

Studie HIPANC-002

Mit der Studie wollen wir feststellen, ob eine individualisierte Chemotherapie nach vorheriger Austestung von vielen Medikamenten an den lebendigen Tumorzellen des einzelnen Patienten eine bessere Wirksamkeit hat, als eine standardisierte Chemotherapie (d.h. alle bekommen das gleiche Medikament). Die Studie ist offen sowohl für neu diagnostiziert als auch für vorbehandelte Patienten, wo die zuerst eingesetzten Medikamente nicht mehr wirken. Wir erhoffen uns weniger Nebenwirkungen (da unwirksame Medikamente weggelassen werden können) und vielleicht sogar eine bessere Wirkung. Dies kann natürlich nicht garantiert werden.

Für weitere Informationen können Sie sich das Video dazu anschauen oder kontaktieren Sie bitte den Studienleiter, Herrn Prof. Dr. med. Jan Schmidt: jan.schmidt@hirslanden.ch

Studie Fortitude-102

Ab sofort können wir in unserem Tumornetzwerk eine hervorragende, therapeutische Erstlinienoption bei bisher unbehandelten Patienten mit primär metastasiertem, d.h. bereits fortgeschrittenem Magen- und Speiseröhrenkrebs des Übergangs von der Speiseröhre zum Magen anbieten. Die Studie Fortitude-102 ermöglicht es uns, Patienten mit speziellen Veränderungen in ihrem Tumor eine kombinierte Immun-Antikörper-Chemotherapie (Nivolumab, Bemarituzumab und FOLFOX) zu verabreichen. Eine sehr gute Strategie mit viel Potenzial. Wir bitten um niederschwellige Zuweisung von Patienten mit obengenanntem Profil, stehen Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung und freuen uns sehr auf eine gute Zusammenarbeit.

Weitere Informationen erhalten Sie direkt von der Studienleiterin Dr. med. Saskia Hendrich: saskia.hendrich@ozh.ch

Register IWWD

Das GITZ dokumentiert, mit Zustimmung der Patient:innen, die Verläufe von Personen mit Mastdarmkrebs, deren Organ nicht operativ entfernt wurde. Diese Daten fliessen in das internationale IWWD-Register (International Watch & Wait Database for Rectal Cancer) ein. Ziel des IWWD ist es, sowohl retrospektive als auch prospektive Daten zu sammeln, um die Risiken und Vorteile organerhaltender Therapien besser zu verstehen. Die Ergebnisse dieser Erhebungen werden regelmässig in renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht.

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Dr. med. Daniel Helbling zur Verfügung: daniel.helbling@ozh.ch

News

Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben? Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal mit fachspezischen Videos und melden Sie sich für unseren Newsletter an.