Was ist ein Magenkarzinom oder AEG in lokalisierten und resektablen (chirurgisch entfernbar) Stadien?
Das Magenkarzinom ist ein bösartiger Tumor der Magenschleimhaut. Das sogenannte AEG (Adenokarzinom des gastroösophagealen Übergangs) entsteht im Bereich zwischen Speiseröhre und Magen. In resektablen, also operablen Stadien, ist der Tumor noch begrenzt und kann vollständig entfernt werden.
Häufige Beschwerden sind:
- Appetitverlust
- frühes Sättigungsgefühl
- Oberbauchdruck
- Gewichtsverlust
- Blut im Stuhl
Da die Symptome unspezifisch sind, wird die Diagnose oft zufällig gestellt. In der Schweiz ist der Magenkrebs seltener geworden, betrifft aber weiterhin vor allem ältere Menschen.
Die Behandlung besteht meist aus einer Operation – kombiniert mitImmun-Chemotherapie vor und/oder nach dem Eingriff. Alternativ wird in speziellen Fällen eine Operation mit einer zytoreduktiven Chirurgie und HIPEC ergänzt. Der zentrale Entscheidungspunkt zur Therapie ist das Tumorboard vor einer Therapieeinleitung, um die richtige Behandlungsstrategie festzulegen. Ziel ist es, Rückfälle zu verhindern und Heilungschancen zu verbessern. Wird der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt, sind die Aussichten gut.
Wichtig ist eine angepasste Ernährung nach der Operation und eine gute Nachsorge.